Liebe Maschinenbauer(n)

Zitate aus Kommentaren aus holgis Blog beim HR

Das Video wurde zur Nachwende-Zeit aufgenommen. Die Beteiligten waren zur Übertreibung aufgefordert worden, um die VW-Investitionen noch notwendiger erscheinen zu lassen.
Auf den Videos aus DDR-Zeiten zur Lehrausbildung im VEB Sachsenring Zwickau ist eine feinfühlerige Vorgehensweise zu sehen.

Sieht vielleicht martialisch aus, wie die an dem “Blech” des Trabbis rumbiegen, aber man mag es ja kaum glauben: Auch heute noch werden die Türen der “heiligen Blechle” nach dem groben Zusammenbau mit purer menschlicher Muskelkraft fein ausgerichtet.
Allerdings läuft heute glaube ich kein Jazz mehr an der Taktstrasse.

Nur mal so nebenbei: Wahrscheinlich bin ich ein Nerd im sixtusschen Sinne, denn ich habe mich ewig gescheut meinen Trabant gegen ein “richtiges” Blechauto zu tauschen, allein aus einem Grund: Einen Trabant konnte man mit Standardwerkzeug ziemlich komplett auseinandernehmen und wieder zusammenbauen. Wohlgemerkt im Garten oder unterwegs – allein und ohne Werkstatt. Kompletter Motorwechsel dauerte, wenn man das alleine im Freien machte, gerade mal anderthalb Stunden.
OK, dass nur mal so als Beispiel und es sei natürlich angemerkt, dass ich meine Blechautomotoren bisher auch nur recht selten wechseln (lassen) musste.
Eigentlich wollte ich ja nur sagen, dass man zu einem Trabant einen viel nerdigeren Bezug haben konnte, als zu “modernen” Autos.

Außerdem: Was bei Windows funktioniert hat sollte auch einen KFZ-Klassiker neu beleben:
www.trabant-nt.de

Ein Gedanke zu “Liebe Maschinenbauer(n)

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